Valentino Garavani ist tot – Warum sein Tod die Modewelt leiser macht

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Valentino Garavani ist tot – Warum sein Tod die Modewelt leiser macht Die Nachricht kam ohne Vorwarnung. Valentino Garavani ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Kein Skandal, kein Drama, kein Bruch. Und genau das passt zu ihm. Nur kurze Zeit nach Giorgio Armani verliert die Modewelt eine zweite Ikone, die nie auf Lautstärke angewiesen war. Mit Valentino endet nicht nur ein Leben, sondern ein bestimmtes Verständnis von Mode: langsam, präzise, kompromisslos elegant. Dieser Artikel blickt nicht nur zurück, sondern fragt, was bleibt – für die Branche, für Marken, für Menschen, die Mode nicht als schnellen Konsum begreifen. Valentino Garavani ist tot – Warum sein Tod die Modewelt leiser macht Valentino Garavani: Eleganz als Haltung, nicht als Trend Valentino Garavani wurde 1932 geboren und gründete sein Modehaus 1960 in Rom. Schon früh war klar: Er wollte nicht provozieren, sondern perfektionieren. Während andere Designer mit Brüchen arbeiteten, baute Valentino auf Kontinuität. Se...

Das unterirdische Mailand: Das geheime Netzwerk von Zisternen und Wasserkanälen

 

Das unterirdische Mailand: Das geheime Netzwerk von Zisternen und Wasserkanälen

Mailand ist bekannt für seine beeindruckende Architektur und Mode, doch tief unter der Oberfläche verbirgt sich ein fast vergessenes Netzwerk von alten Wasserkanälen und Zisternen. Diese Infrastruktur, die bis ins Mittelalter zurückreicht, spielte einst eine entscheidende Rolle für die Wasserversorgung und das Abwassersystem der Stadt. Eines der beeindruckendsten Relikte ist das sogenannte "Vettabbia-Kanalsystem", das ursprünglich zur Bewässerung der umliegenden Felder genutzt wurde und eine Verbindung zum Fluss Lambro hatte.

Ein weiteres faszinierendes Bauwerk ist die Cisterne di San Lorenzo, eine antike Zisterne unter der Basilika San Lorenzo Maggiore, die lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Diese Zisterne stammt vermutlich aus der Zeit des Römischen Reiches und diente damals zur Speicherung von Wasser. Die Zisternen und Kanäle sind heute größtenteils stillgelegt oder verschüttet, aber in bestimmten Teilen der Stadt gibt es geführte Touren, die Besuchern einen seltenen Einblick in dieses vergessene Erbe bieten.

Obwohl wenig Literatur darüber existiert, sind diese unterirdischen Strukturen ein wesentlicher Teil der Geschichte Mailands. Ihre Wiederentdeckung gibt Aufschluss darüber, wie sich die Stadt einst an ihre Umgebung angepasst hat und wie das Wasser eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region spielte.

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