Valentino Garavani ist tot – Warum sein Tod die Modewelt leiser macht

Bild
Valentino Garavani ist tot – Warum sein Tod die Modewelt leiser macht Die Nachricht kam ohne Vorwarnung. Valentino Garavani ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Kein Skandal, kein Drama, kein Bruch. Und genau das passt zu ihm. Nur kurze Zeit nach Giorgio Armani verliert die Modewelt eine zweite Ikone, die nie auf Lautstärke angewiesen war. Mit Valentino endet nicht nur ein Leben, sondern ein bestimmtes Verständnis von Mode: langsam, präzise, kompromisslos elegant. Dieser Artikel blickt nicht nur zurück, sondern fragt, was bleibt – für die Branche, für Marken, für Menschen, die Mode nicht als schnellen Konsum begreifen. Valentino Garavani ist tot – Warum sein Tod die Modewelt leiser macht Valentino Garavani: Eleganz als Haltung, nicht als Trend Valentino Garavani wurde 1932 geboren und gründete sein Modehaus 1960 in Rom. Schon früh war klar: Er wollte nicht provozieren, sondern perfektionieren. Während andere Designer mit Brüchen arbeiteten, baute Valentino auf Kontinuität. Se...

Alessandro Manzoni

 Alessandro Manzoni (1785-1873) war ein bedeutender italienischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, der vor allem für sein epochemachendes Werk "Die Verlobten" ("I Promessi Sposi") bekannt ist. Manzoni wurde am 7. März 1785 in Mailand, Italien, geboren und wuchs in einer adligen Familie auf. Sein Vater, Pietro Manzoni, war ein wohlhabender Großgrundbesitzer, der in der Lombardei ansässig war.

Manzonis Bildung begann früh, und er erhielt eine sorgfältige Ausbildung, die unter anderem auch den Kontakt mit den Ideen der Aufklärung und der Romantik einschloss. Sein literarisches Talent offenbarte sich früh, und er begann Gedichte zu schreiben. Allerdings war es sein historischer Roman "Die Verlobten", den er über mehrere Jahre hinweg schrieb und 1827 veröffentlichte, der ihm weitreichenden Ruhm brachte.

"Die Verlobten" gilt als eines der wichtigsten Werke der italienischen Literatur und als Wegbereiter des modernen italienischen Romans. Der Roman, der im 17. Jahrhundert in Norditalien spielt, erzählt die Geschichte zweier Liebender, Renzo und Lucia, deren geplante Hochzeit durch die Machenschaften eines skrupellosen Feudalherren, Don Rodrigo, gestört wird. Das Werk behandelt nicht nur die individuellen Geschichten der Protagonisten, sondern gibt auch einen tiefen Einblick in die sozialen und politischen Verhältnisse der Zeit.

Manzoni setzte sich nicht nur durch seine schriftstellerische Tätigkeit, sondern auch durch sein politisches Engagement für die Einheit Italiens ein. Er war ein Unterstützer der Risorgimento-Bewegung, die auf die Vereinigung der zahlreichen italienischen Staaten zu einer Nation abzielte. Manzonis Überzeugungen spiegeln sich auch in seinen anderen Werken wider, darunter Essays und politische Schriften.

Abgesehen von "Die Verlobten" verfasste Manzoni auch Gedichte, Dramen und historische Abhandlungen. Zu seinen weiteren Werken zählen "Il Cinque Maggio", ein Gedicht über den Tod Napoleons, und "Adelchi", ein Drama, das auf der Geschichte der Langobarden basiert.

Manzoni verstarb am 22. Mai 1873 in Mailand, doch in seinen Werken lebt er weiter und bleibt eine Säule der italienischen Sprache und Geschichte.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Cimitero Monumentale in Mailand – Der Friedhof, der mehr Kunstgalerie als Ruhestätte ist

Die unterirdischen Gänge des Mailänder Doms: Ein verstecktes Labyrinth

Mailand und die Mode